Satzung des Altenhainer Geschichtsverein e.V.

§ 1

Name, Sitz, Rechtsform und Funktionsbezeichnungen

(1) Der Verein trägt den Namen „Altenhainer Geschichtsverein“.

(2) Der Sitz des Vereins ist 65812 Bad Soden, Stadtteil Altenhain

(3) Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden.

(4) Für alle Funktionsbezeichnungen in dieser Satzung gilt auch die feminine Form.

§ 2

Zweck des Vereins

(1) Zweck des Vereins ist es, die Geschichte der engeren Heimat, insbesondere von Altenhain und

seiner Gemarkung, zu erforschen, darzustellen und an der Erhaltung ihrer kulturellen Güter

mitzuwirken. Das soll erreicht werden durch Sammlung und Bearbeitung heimatkundlichen Materials,

durch Mitarbeit an einer heimatkundlichen Sammlung (Heimatmuseum), durch Veröffentlichungen in

Vereinsmitteilungen, Tageszeitungen und Fachzeitschriften.

(2) Der Verein pflegt engere Beziehungen zu Vereinen und Institutionen gleicher Zielsetzung der

Umgebung, zur Stadtverwaltung und den Kirchengemeinden, ohne sich parteipolitisch oder

konfessionell zu binden.

(3) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des

Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

(4) Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke. Politische und

religiöse Betätigungen sind ausgeschlossen.

§ 3

Mitglieder des Vereins

Mitglieder können sein:

a) ordentliche Mitgliedern,

b) fördernde Mitgliedern,

c) Ehrenmitglieder.

§ 4

Erwerb der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft steht grundsätzlich jedermann offen. Sie ist schriftlich zu beantragen und

beginnt mit dem Tag der Aufnahme. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.

(2) Ordentliche Mitglieder des Vereins sind solche, die sich aktiv im Verein betätigen, gemäß den

Zielen und Zwecken des Vereins.

(3) Fördernde Mitglieder sind natürliche und juristische Personen, die durch ihren Beitritt ihre

Verbundenheit mit dem Verein bekunden wollen.

(4) Ehrenmitglieder können natürliche Personen werden, die sich besondere Verdienste um die

Vereinszwecke erworben haben. Ehrenmitglieder werden auf Vorschlag des Vorstandes von derMitgliederversammlung ernannt. Ehrenmitglieder sind von der Pflicht zur Entrichtung des

Mitgliedsbeitrags befreit.

§ 5

Beendigung der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft kann jeweils zum Jahresende mit einer Frist von vier Wochen schriftlich

gekündigt werden.

(2) Die Mitgliedschaft endet durch Ausschluss. Der Ausschluss ist auszusprechen, wenn das Mitglied

gegen die Interessen des Vereins verstößt oder die bürgerlichen Ehrenrechte verliert. Über diesen

Ausschluss entscheidet der Vorstand. Gegen diese Entscheidung ist Beschwerde an den Vorstand

zulässig. Über die Beschwerde entscheidet die Mitgliederversammlung. Bis zu deren Entscheidung

ruht die Mitgliedschaft.

(3) Die Mitgliedschaft erlischt, wenn das Mitglied trotz mehrfacher schriftlicher oder mündlicher

Erinnerung mehr als zwei Jahre mit der Beitragszahlung im Rückstand ist

(4) Die Ehrenmitgliedschaft kann auf Vorschlag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung

aberkannt werden.

(5) In allen vorgenannten Fällen ist das betroffene Mitglied vorher anzuhören. Der Ausschluss ist

schriftlich zu begründen.

(6) Die Mitgliedschaft erlischt mit dem Tod.

§ 6

Mittel

(1) Die Mittel zur Erreichung des Vereinszweckes werden insbesondere aufgebracht durch:

a) jährliche Mitgliederbeiträge, deren Höhe von der Mitgliederversammlung festgesetzt wird,

b) freiwillige Zuwendungen,

c) Zuschüsse aus öffentlichen Mitteln.

(2) Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke des Vereins verwendet

werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person

durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe

Vergütungen begünstigt werden.

§ 7

Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind:

a) die Mitgliederversammlung

b) der Vereinsvorstand.

§ 8

Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung besteht aus den Vereinsmitgliedern und ist oberstes Beschlussorgan.

(2) Die Mitgliederversammlung wird vom Vereinsvorsitzenden oder im Verhinderungsfalle von

seinem Vertreter geleitet und ist mindestens einmal jährlich unter Bekanntgabe der Tagesordnung mit

einer zehntägigen Frist einzuberufen. Die Einberufung erfolgt mit Bekanntgabe der Tagesordnungschriftlich an jedes Mitglied. Bei schriftlich erklärtem Einverständnis eines Mitglieds erfolgt die

Bekanntgabe in Textform (E-Mail oder Fax).

(3) Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung müssen spätestens eine Woche vor der

Mitgliederversammlung dem Vorsitzenden schriftlich mitgeteilt werden.

(4) Auf Antrag von mindestens einem Drittel der Mitglieder ist innerhalb von vier Wochen eine

außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. In dem Antrag müssen die zu behandelnden

Tagesordnungspunkte bezeichnet sein.

§ 9

Aufgaben der Mitgliederversammlung

Die Aufgaben der Mitgliederversammlung sind:

a) die Beratung und die Beschlussfassung über die eingebrachten Anträge,

b) die Wahl des Vorsitzenden, des stellvertretenden Vorsitzenden, des Schriftführers, des

Schatzmeisters, des Archivars und der Beisitzer für die Amtszeit von drei Jahren,

c) die Festsetzung der Mitgliederbeiträge,

d) die Entlastung des Vorstandes,

e) die Wahl der Kassenprüfer,

f) die Beschlussfassung über Satzungsänderungen,

g) die Wahl der Ehrenmitglieder,

h) die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft,

i) die Entscheidungen über Beschwerden von Mitgliedern gegen den Ausschluss aus dem

Verein,

j) die Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins.

§ 10

Verfahrensordnung für die Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung ist bei ordnungsgemäßer Einladung ohne Rücksicht auf die Anzahl

der erschienen Mitglieder beschlussfähig.

(2) Die Mitgliederversammlung beschließt mit einfacher Mehrheit. Stimmengleichheit bedeutet

Ablehnung. Satzungsänderungen bedürfen der Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen.

Die Abstimmungen erfolgen grundsätzlich offen. Auf Antrag wird mit einfacher Mehrheit

beschlossen, geheim abzustimmen.

(3) Über die Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen, die vom Vorsitzenden und

vom Schriftführer zu unterschreiben ist.

(4) Jedes Mitglied ist berechtigt, seine Anträge zur Niederschrift zu geben.

§ 11

Vereinsvorstand

Der Vereinsvorstand besteht aus:

a) dem Vorsitzenden,

b) dem stellvertretenden Vorsitzenden,

c) dem Schatzmeister,

d) dem Schriftführer,

e) dem Archivar,

f) bis zu 3 Beisitzenden.

§ 12

Verfahrensordnung für den Vereinsvorstand

(1) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn nach ordnungsgemäßer Einladung mindestens vier

Vorstandsmitglieder anwesend sind.

(2) Auf Antrag eines Vorstandsmitgliedes ist innerhalb von vier Wochen eine Vorstandsitzung vom

Vorsitzenden einzuberufen.

(3) Der Vorstand beschließt mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei

Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag.

(4) Der Vorsitzende lädt zu den Vorstandssitzungen ein und leitet die Versammlung. Über den

wesentlichen Inhalt der Sitzung ist eine Niederschrift anzufertigen, die vom Schriftführer zu

unterzeichnen und vom Vorstand zu genehmigen ist.

(5) Der Vorstand hat die Mitglieder und die Presse fortgesetzt angemessen über die Vereinsarbeit zu

unterrichten.

§ 13

Geschäftsführung und Vertretung

(1) Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins nach den Beschlüssen und Richtlinien der

Mitgliederversammlung ehrenamtlich. Er vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich.

(2) Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist der 1. Vorsitzende, der stellvertretende Vorsitzende und der

Schatzmeister. Alle Rechtsgeschäfte werden von jeweils zwei der vorgenannten Personen gemeinsam

vorgenommen.

(3) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 14

Rechnungswesen

(1) Der Schatzmeister ist für die ordnungsgemäße Erledigung aller Kassengeschäfte verantwortlich.

(2) Über alle Einnahmen und Ausgaben sind Belege vorzulegen, die in ein Kassenbuch einzutragen

sind.

(3) Am Ende eines Geschäftsjahres legt der Schatzmeister gegenüber den Kassenprüfern Rechnung.

(4) Die Kassenprüfer prüfen die Kassengeschäfte und erstatten der Mitgliederversammlung Bericht.

§ 15

Auflösung des Vereins

(1) Der Verein wird aufgelöst, wenn in einer hierzu einberufenen Mitgliederversammlung mindestens

zwei Drittel der Mitglieder vertreten sind und mit drei Viertel der abgegebenen Stimmen beschließt.

(2) Ist die Mitgliederversammlung nicht beschlussfähig, so kann nach Ablauf eines Monats eine neue

Mitgliederversammlung einberufen werden, in der der Beschluss zur Auflösung ohne Rücksicht auf

die Anzahl der anwesenden Mitglieder mit einer Stimmenmehrheit von zwei Dritteln gefasst werden

kann. In der zweiten Ladung muss auf diese Bestimmung besonders hingewiesen werden.(3) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen

an die Stadt Bad Soden am Taunus, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige

Zwecke im Stadtteil Altenhain zu verwenden hat.


Bad Soden - Altenhain, 08.Mai 2008




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